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Von dreckigen Straßen und hohen Häusern

Die Bilder aus der Ukraine machen immer noch fassungslos. In den vergangenen 2 Wochen war ich 10 verschiedenen Demos in München um die Solidarität mit der Ukraine zu zeigen. Natürlich liegt auf dem Thema aktuell die gesamte politische Aufmerksamkeit.


Als BA Mitglied fühlt es sich daher auch sehr profan an jetzt über die richtige Anzahl von Parkplätzen im Viertel zu diskutieren, wenn gleichzeitig in Europa Krieg herrscht. Ich denke, dass auch viele Kollegen im BA ähnlich empfinden. Dennoch möchte ich versuchen über den profanen Alltag hier ein bisschen zu schreiben.


Im letzten Monat war im Stadtbezirk nämlich viel los - auch wenn das im Vergleich jetzt alles weniger bedeutungsvoll wirkt.

Zum einen wurde wieder ein Mal vom Bundesumwelt die Landshuter Allee als dreckigste Straße Bayerns indentifiziert. Nur hier werden bayernweit die Grenzwerte für Stickoxide (NOx) im Jahresmittewert überschritten - und das auch deutlich. Neben den Stickoxiden ist an der Landshuter Allee auch der Feinstaub und die Lärmemissionen ein andauerndes Problem. Voran geht aber leider nichts für den Anwohnerschutz. Die FDP vor Ort ist mit vielen Anwohnern, wie auch der Bürgerinitiative "Pro Landshuter Allee" der Meinung, dass nur eine Untertunnelung der Landshuter Allee hier eine dauerhafte Lösung bringen kann. Nur so kann das Viertel zusammenwachsen, der Mittlere Ring als wichtige Verkehrsader der Region erhalten bleiben und die Anwohner vor den Emissionen geschützt werden. Es war ein großer Fehler der Grün-Roten Rathaus-Koalition die Planungen für den Tunnel einzustellen, bevor es Alternativen für den Anwohnerschutz gab. Eine Einhausung, eine Idee der Grünen, wurde vom Baureferat zunächst abgelehnt. Eine zweite Vorlage soll erarbeitet werden. Wir warten alle gespannt welche Ideen dort eingebracht werden, um die Anwohner vor Ort besser zu schützen.

Ebenso wurden die Ergebnisse des Bürgergutachtens zu den Hochhäusern im PaketPost-Areal vorgestellt. Und die 112 zufällig ausgewählten Münchnerinnen und Münchner sprechen sich klar für den Bau der Hochhäuser an der Paketposthalle aus. Das ist ein gutes und starkes Signal! Darüberhinaus machen die Bürgergutachter weitere Vorschläge für das Areal und die Nutzung die jetzt geprüft werden. Wir müssen in München mehr Wohnungen bauen. Wenn wir nicht mehr Fläche versiegeln wollen müssen wir auch in die Höhe bauen. An passenden Stellen muss das auch mit Hochhäusern möglich sein. Daher befürworte auch ich die Bau der Hochhäuser an der Paketposthalle sehr. Gerade die nahe Anbindung zur S-Bahn-Stammtrecke ist ein wichtiger Baustein für die Verkehrsanbindung des neuen Areals. Ein Verein gegen den Hochhausbau plant dennoch weiterhin ein Bürgerbegehren dagegen. Sollte es zu so einem Begehren und dann ggf. auch zu einem Bürgerentscheid kommen ist für uns als FDP klar: Wir stehen an der Seite der Hochhaus-Befürworter.

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